Willkommen

Herzlich Willkommen zur offiziellen Webseite der liberalen Jüdischen Gemeinde „haKochaw“ für den Kreis Unna e.V. Wir sind Mitglied der Union Progressiver Juden in Deutschland und des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Nordrhein – Westfalen.


Seit 2007 finden unter rabbinischer oder kantoraler Begleitung regelmäßige Kabbalath- und Schacharit G’ttesdienste, sowie das Feiern jüdischer Feste statt. Interessierte Gäste laden wir herzlich in unsere Synagoge ein.


Wir bieten in Kooperation mit dem Verein „Stern“ ein breites Spektrum kultureller Veranstaltungen, Teilnahme an den interreligiösen Dialogen und Synagogenführungen. Seit 2013 ist unsere Gemeinde eine anerkannte Stelle für den Bundesfreiwilligendienst.


Umbau der Synagoge beginnt

Wenn Alexandra Khariakova, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde „haKochaw“, überden Beginn der Umbaumaßnahmen berichtet, dann ist ihr die Vorfreude wahrlich anzumerken. Denn mit der Umge-staltung geht nicht nur einmehrjähriger Prozess seinem Abschluss entgegen, für „ha-Kochaw“ ist es zugleich einweiterer Schritt auf dem Weg ,in Unna heimisch zu werden.

Schon seit vielen Jahrengibt es Pläne, das Gebäudeumzugestalten – sowohl in Teilen seiner Bausubstanz alsauch gestalterisch. Währendder zweite Punkt darauf zurückgeht, dass ihre Synagoge auch als eine solche erkennbar sein und den Wünschen der Mitglieder entsprechen soll, sind die Veränderungen dem Alter des Gebäudes geschuldet. Ende der 1950er-Jahre wurde es gebaut, energetische Sanierungen sind daher zwingend erforderlich.

Doch der erste Bauabschnitt verfolgt noch ein zweites Ziel mit ernstem Hintergrund. „Wir beginnen damit, dass im April die Fenster ausgetauscht werden“, berichtet Architekt Thomas Schmidt. Neu eingebaut werden Sicherheitsfenster, da Synagogen immer wieder zu Zielen von Anschlägen werden. „Die Mittel werden vom Land bereitgestellt, als Basis hierfür dient eine Lageeinschätzung der Polizei. Da wurde auch entschieden, dasses keine direkten Verbindungen zwischen Synagoge und einer angrenzenden Wohnung mehr geben darf“, führt Schmidt weiter aus.

Seit vier Jahren ist der Fachmann bereits mit dem Projekt vertraut, das in der Folge die energetische Sanierung vorsieht, darunter eine bessere Dämmung. Bereits vor zwei Jahren war die Heizungsanlage des Gebäudes ausgetauscht worden, eine Kooperation mit den Stadtwerken ermöglichte dies. „Wir sind sehr froh, dass wir in Unna viele Stellen haben, die uns immer wiederhelfen“, freut sich Khariakova.

Das ist auch weiterhin notwendig, die Gemeinde wird in der nächsten Zeit an verschiedenen Orten unterkommen müssen. „Wir sind in Gesprächen mit der Katholischen und der Evangelischen Gemeinde, damit wir unsere Gottesdienste und Angebote an anderer Stelle fortführen können“, erklärt Khariakova. „Wir haben extra gewartet, bis wir die ganzen Mittel für die Finanzierung zur Verfügung haben, damit der Umbau schnell beendet ist.

“Ermöglicht wird die Finanzierung durch Fördermittel des Landes, Spenden und einen Kredit, so lassen sich auch die gestalterischen Wünsche realisieren. „Das Gebäu-de soll den Charakter einer Synagoge erhalten. Wir haben Matthias Hauke für die künstlerische Gestaltung gewinnen können, er hat bereits in der Bielefelder Synagoge hervor-ragende Arbeit geleistet“, berichtet Khariakova. Schnell sei man von der Arbeit Haukes überzeugt gewesen, auch wenn das neue Konzept sichvon seiner Arbeit in Bielefeld unterscheiden wird.

Vom bisherigen Zustand wird sich das neue Konzep tvor allem farblich abheben, zum Beispiel bei den Fenstern an der Südseite. „Die Gestaltung bezieht sich auf die zwölf Stämme, aus denen das Volk Israel hervorging. Jedem der Stämme ist eine Farbe zugeordnet, die sich wiederfinden wird“, sollen auch weitere religiöse Elemente einfließen. Noch sind diese Pläne allerdings nicht endgültig.

Von Florian Starb (Hellweger Anzeige)


Jubiläum beim Freudeskreis

Seit zehn Jahren ist der Freundeskreis der Jüdischen Gemeinde für den Kreis Unna bereits aktiv. Dieses Jubiläum wird mit einem Festakt am 15. April im Haus Opherdicke gefeiert.




Die interreligiöse internationale Tagung „Friede unter der Menschen“



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